BBZW + G
Sursee

38

Ausloberin

Kanton Luzern

Projektdaten

offener Projektwettbewerb 2024 

Fläche

13'220 qm inklusive Dachterrasse

Architektur

VPA Architektur AG, Zürich

Projektstatus

Wettbewerb

Waldarchipel

Mit der baulichen Verdichtung des Schulareals geht eine Verdichtung und Neujustierung der Freiraumqualität und -atmosphäre einher. Dabei werden Stimmungsbilder und Vegetationsgesellschaften aus der nördlich angrenzenden Waldwelt entlehnt und in das Areal und bis zur Pfyffermattstrasse hineingezogen. Schollenartige naturnahe Waldvegetationsinseln durchdriften die Freiräume zwischen den Schulgebäuden und lassen eine archipelartige Landschaft entstehen. Aufenthalts-, Flanier- und Aktivitätsbereiche werden ebenso wie funktionale Freiraumelemente in diesen neue Freiraumcharakter eingebettet. Es entsteht – unter Einbezug vorhandener Elemente – ein neuer, Identität stiftender Campus für die Schülerschaft der beiden Berufsbildungszentren. 

Der im Norden dem heutigen Waldrand vorgelagerte Raum wird von einem dichten Gefüge baumbestandener Inseln mit Waldboden– und Waldsaumvegetation und dazwischenliegenden chaussierten Wegen und Flächen bestimmt. Plätze und Nischen bieten lichte und dichte Baumsituationen. Vor der Aula ist eine Terrasse offene Veranstaltungsfläche, mit Waldpfaden durchzogene und mit Findlingen ausgestattete Bauminseln ermöglichen das Eintauchen in die Vegetation. Ein Waldbrunnenbecken ist kleiner Versammlungsort und der vorhandene öffentl. Spielplatz wird Teil des neuen Campus. 

Der talartige Bereich zwischen den Sporthallen und dem Schulhaus zieht Inseln und Wege in fliessender Bewegung nach Süden und schafft hier zusätzliche Aufenthaltssituationen. Totholzstrukturen und Steinhaufen sind für die Fauna Rückzugsgebiete und Korridortrittsteine. Ist das Gros der Velostellplätze in der ostseitig erreichbaren Velogarage untergebracht, so sind im Vorbereich der Sporthallen zusätzliche Stellplätze und Unterstände für die Sportler in die Waldinseln integriert. Zur Pfyffermattstrasse lichten sich die Waldbäume und eine artenreiche Staudenflora bestimmt zunehmend die Archipelinseln. Entlang der Aussenseiten der Sporthallen säumen Blumenwiesen das Areal, in die hin und wieder eine Baumgruppe, eine Retentionsmulde oder ein Sitzplatz integriert ist.

Bis auf den unmittelbaren Vorbereich des Haupteingangs, der als Entrée-Platz eine spezifische Belagsfläche aus sickerfähigem Festkies erhält, wird der heute terrassierte Vorplatz grossflächig entsiegelt und von Grüninseln und Chaussierung bespielt, welche vielfältige Wegebeziehungen zulassen. Die bastionsartige Mensaterrasse erhält einen berankten Pergolakranz für Schatten und Atmosphäre. Die Mauer selbst wird am Fuss von einer Staudenpflanzung begleitet, aus der heraus Kletterpflanzen die hohen Betonwände erobern. Als Pendant zum Pergolakranz erhält der Innenhof ein eingestelltes Pergoladach. Berankt und von kleinkronigen Bäumen durchdrungen, ermöglicht es einen eigenständigen Gartenraum als Aufenthaltsbereich im Zentrum der Schule. Bewegte Kieswege und Staudeninseln kontrastieren zum orthogonalen Grid der Pergola, unter der auch eine Café-Terrasse bei der Mensa und der Foyerhof als Verlängerung des Entrées und Foyers Platz finden.

Eine Treppe innerhalb der Pergola bietet einen unvermuteten Aufgang auf die Dachterrasse, welche sich über die Trakte C, D und E erstreckt. Direkt an das 2.OG der Trakte B und F angeschlossen ist die Dachterrasse ein eigenständiger Freiraum. Grosse Belagsplatten bilden ein Wegmuster, das sich zu kleinen Platzsituationen ausweiten oder zu Sitzpodesten aufstapeln kann. Der vollsonnige extensive Trockenwiesenstandort wird von ruderalen Hochstauden und Kleingehölzen strukturiert. Über Trakt E ermöglichen stärkere Substratschichten auch grössere schattenspendende Gehölze. Dort, wo dies nicht möglich ist, bieten einzelne oder gruppierte Pergolamodule mit Sonnensegeln Baldachine für den beschatteten Aufenthalt.

Im Osten entlang dem Bahntrassee ist auf tiefer liegender Ebene dem Untergeschoss der Funktionsbereich für die Parkierung sowie das Anliefern und Entsorgen vorgelagert.

Waldarchipel

Mit der baulichen Verdichtung des Schulareals geht eine Verdichtung und Neujustierung der Freiraumqualität und -atmosphäre einher. Dabei werden Stimmungsbilder und Vegetationsgesellschaften aus der nördlich angrenzenden Waldwelt entlehnt und in das Areal und bis zur Pfyffermattstrasse hineingezogen. Schollenartige naturnahe Waldvegetationsinseln durchdriften die Freiräume zwischen den Schulgebäuden und lassen eine archipelartige Landschaft entstehen. Aufenthalts-, Flanier- und Aktivitätsbereiche werden ebenso wie funktionale Freiraumelemente in diesen neue Freiraumcharakter eingebettet. Es entsteht – unter Einbezug vorhandener Elemente – ein neuer, Identität stiftender Campus für die Schülerschaft der beiden Berufsbildungszentren. 

Der im Norden dem heutigen Waldrand vorgelagerte Raum wird von einem dichten Gefüge baumbestandener Inseln mit Waldboden– und Waldsaumvegetation und dazwischenliegenden chaussierten Wegen und Flächen bestimmt. Plätze und Nischen bieten lichte und dichte Baumsituationen. Vor der Aula ist eine Terrasse offene Veranstaltungsfläche, mit Waldpfaden durchzogene und mit Findlingen ausgestattete Bauminseln ermöglichen das Eintauchen in die Vegetation. Ein Waldbrunnenbecken ist kleiner Versammlungsort und der vorhandene öffentl. Spielplatz wird Teil des neuen Campus. 

Der talartige Bereich zwischen den Sporthallen und dem Schulhaus zieht Inseln und Wege in fliessender Bewegung nach Süden und schafft hier zusätzliche Aufenthaltssituationen. Totholzstrukturen und Steinhaufen sind für die Fauna Rückzugsgebiete und Korridortrittsteine. Ist das Gros der Velostellplätze in der ostseitig erreichbaren Velogarage untergebracht, so sind im Vorbereich der Sporthallen zusätzliche Stellplätze und Unterstände für die Sportler in die Waldinseln integriert. Zur Pfyffermattstrasse lichten sich die Waldbäume und eine artenreiche Staudenflora bestimmt zunehmend die Archipelinseln. Entlang der Aussenseiten der Sporthallen säumen Blumenwiesen das Areal, in die hin und wieder eine Baumgruppe, eine Retentionsmulde oder ein Sitzplatz integriert ist.

Bis auf den unmittelbaren Vorbereich des Haupteingangs, der als Entrée-Platz eine spezifische Belagsfläche aus sickerfähigem Festkies erhält, wird der heute terrassierte Vorplatz grossflächig entsiegelt und von Grüninseln und Chaussierung bespielt, welche vielfältige Wegebeziehungen zulassen. Die bastionsartige Mensaterrasse erhält einen berankten Pergolakranz für Schatten und Atmosphäre. Die Mauer selbst wird am Fuss von einer Staudenpflanzung begleitet, aus der heraus Kletterpflanzen die hohen Betonwände erobern. Als Pendant zum Pergolakranz erhält der Innenhof ein eingestelltes Pergoladach. Berankt und von kleinkronigen Bäumen durchdrungen, ermöglicht es einen eigenständigen Gartenraum als Aufenthaltsbereich im Zentrum der Schule. Bewegte Kieswege und Staudeninseln kontrastieren zum orthogonalen Grid der Pergola, unter der auch eine Café-Terrasse bei der Mensa und der Foyerhof als Verlängerung des Entrées und Foyers Platz finden.

Eine Treppe innerhalb der Pergola bietet einen unvermuteten Aufgang auf die Dachterrasse, welche sich über die Trakte C, D und E erstreckt. Direkt an das 2.OG der Trakte B und F angeschlossen ist die Dachterrasse ein eigenständiger Freiraum. Grosse Belagsplatten bilden ein Wegmuster, das sich zu kleinen Platzsituationen ausweiten oder zu Sitzpodesten aufstapeln kann. Der vollsonnige extensive Trockenwiesenstandort wird von ruderalen Hochstauden und Kleingehölzen strukturiert. Über Trakt E ermöglichen stärkere Substratschichten auch grössere schattenspendende Gehölze. Dort, wo dies nicht möglich ist, bieten einzelne oder gruppierte Pergolamodule mit Sonnensegeln Baldachine für den beschatteten Aufenthalt.

Im Osten entlang dem Bahntrassee ist auf tiefer liegender Ebene dem Untergeschoss der Funktionsbereich für die Parkierung sowie das Anliefern und Entsorgen vorgelagert.