Neugestaltung Teilbereiche
Friedhof Oberwinterthur

6

Bauherrschaft

Stadt Winterthur, Stadtgrün Winterthur

Projektdaten

Projektierung Teilbereich Gemeinschaftsgrab: 2023-2024  
Realisierung Gemeinschaftsgrab, 1. Etappe: 2025

Fläche

405 qm

künstlerisches Gesamtkonzept

Kurt Sigrist, Bildhauer, Sarnen

Projektstatus

Realisiert

Auf Grundlage eines bestehenden Entwicklungskonzepts wurden für drei Teilbereiche des Friedhofs neue Gestaltungsvorschläge entwickelt: einen zentralen Besammlungsplatz, ein Kindergrabfeld sowie ein zusätzliches Gemeinschaftsgrab.

Das neue Gemeinschaftsgrab schliesst unterhalb des 2009 durch den Künstler Kurt Sigrist gestalteten, in eine Wiesenböschung gefügten Gemeinschaftsgrabs massgenau an und übernimmt dessen Materialisierung und topographische Konzeption. In enger Zusammenarbeit mit Kurt Siegrist wurde das neue Grabfeld als Ergänzung und ideelle Weiterentwicklung umgesetzt. Ist das alte Gemeinschaftsgrab ein aus der Topographie mittels kräftigem Rahmen aus Rohstahl herausgehobenes Erdfeld, so fügt sich beim neuen Gemeinschaftsgrab die gleichartig materialisierte Einfriedung in die anschliessende Felderstruktur des Friedhofs ein und passt sich an den sanft abfallenden Hang an. Die vom Rahmen gefasste Urnenfeldwiese ist hier als annähernd horizontale Fläche in die Erde abgesenkt. Am talseitigen Ende niveaugleich mit der Rahmenkante, versinkt sie bergseits zunehmend in den Hank. Das anschliessende Kiesplätzchen lädt mit Sitzbänken unter Bäumen zum Verweilen und Meditieren ein. Zu ihm kragen, über den Rand des Urnenfelds schwebend, grosse rohe Stahltafeln hinaus, auf deren horizontale Flächen Stahlstäbe als Träger der Namen der hier Beigesetzten aufgelegt sind. Es entsteht eine kräftige, Ruhe ausstrahlende Liniatur der in Abfolge eingeprägten Namen.

Fotografie: Kurt Sigrist + HLA

Auf Grundlage eines bestehenden Entwicklungskonzepts wurden für drei Teilbereiche des Friedhofs neue Gestaltungsvorschläge entwickelt: einen zentralen Besammlungsplatz, ein Kindergrabfeld sowie ein zusätzliches Gemeinschaftsgrab.

Das neue Gemeinschaftsgrab schliesst unterhalb des 2009 durch den Künstler Kurt Sigrist gestalteten, in eine Wiesenböschung gefügten Gemeinschaftsgrabs massgenau an und übernimmt dessen Materialisierung und topographische Konzeption. In enger Zusammenarbeit mit Kurt Siegrist wurde das neue Grabfeld als Ergänzung und ideelle Weiterentwicklung umgesetzt. Ist das alte Gemeinschaftsgrab ein aus der Topographie mittels kräftigem Rahmen aus Rohstahl herausgehobenes Erdfeld, so fügt sich beim neuen Gemeinschaftsgrab die gleichartig materialisierte Einfriedung in die anschliessende Felderstruktur des Friedhofs ein und passt sich an den sanft abfallenden Hang an. Die vom Rahmen gefasste Urnenfeldwiese ist hier als annähernd horizontale Fläche in die Erde abgesenkt. Am talseitigen Ende niveaugleich mit der Rahmenkante, versinkt sie bergseits zunehmend in den Hank. Das anschliessende Kiesplätzchen lädt mit Sitzbänken unter Bäumen zum Verweilen und Meditieren ein. Zu ihm kragen, über den Rand des Urnenfelds schwebend, grosse rohe Stahltafeln hinaus, auf deren horizontale Flächen Stahlstäbe als Träger der Namen der hier Beigesetzten aufgelegt sind. Es entsteht eine kräftige, Ruhe ausstrahlende Liniatur der in Abfolge eingeprägten Namen.

Fotografie: Kurt Sigrist + HLA